E wie Espresso

Es gibt Rituale, die ich niemals dem Zufall überlasse – mein erster Espresso am Morgen gehört dazu. Bohnen wiegen, mahlen, tampen, extrahieren: 25 Sekunden, die den Tag entscheiden. Espresso verzeiht nichts. Ein halbes Gramm zu viel, zwei Sekunden zu kurz – und aus dem samtigen Shot wird eine Enttäuschung. Genau diese Kompromisslosigkeit fasziniert mich: Handwerk, Wissenschaft und Meditation in einer Tasse, kaum größer als ein Schnapsglas.

In dieser Kategorie schreibe ich über alles, was den perfekten Shot ausmacht: handgefertigte Siebträgermaschinen aus Italien, präzise Mühlen, Single-Origin-Bohnen von Röstern, die ihre Farmen persönlich kennen – und über den bewusst zelebrierten Moment als Statement gegen die Coffee-to-go-Welt. Denn Espresso ist Luxus in seiner ehrlichsten Form: Er kostet vor allem Aufmerksamkeit, Geduld und Hingabe.

Espressotasse auf einer Matte umgeben von KaffeebohnenItem License Code: 6E58HRAGF2

Was ist der perfekte Espresso? Eine Annäherung in fünf Akten

Diese Frage wurde schon Baristi in Mailand gestellt, Röstmeistern in kleinen Manufakturen – und sie stellt sich meist morgens um halb sieben, mit der Tasse in der Hand. Die ehrlichste Antwort vorweg: Den einen perfekten Espresso gibt es…
Nahansicht Siebträger von unten. Espresso läuft herausItem License Code: SDGV5JMTHY

Espresso – industriell oder Manufaktur? Warum ich mich entschieden habe

Espresso – industriell oder Manufaktur? Eine Entscheidung mit Begründung Im Supermarktregal kostet das Kilo Espressobohnen acht Euro, bei einer Rösterei des Vertrauens das Vierfache. Auf die Frage, ob dieser Unterschied wirklich in der…